Über uns und unseren Segelblog

„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“

(Mark Twain)

Herzlich Willkommen auf unserem Segelblog ⛵️

Wir – das sind Janine (36) und Tom (40) aus dem nördlichen Ruhrgebiet – wurden im Frühjahr 2015 nach einem Charterwochenende in Lemmer (NL) vom Segelfieber gepackt. Man könnte sagen wir sind seitdem komplett segelinfiziert. Oder ist es vielleicht bereits eine Sucht?

Während Tom in seiner Kindheit des Öfteren mit seiner Familie Segeln war, war es für Janine absolutes Neuland. Da Yachtcharter relativ kostspielig ist (vor allem, wenn man diesem Hobby oft und regelmäßig nachgehen möchte), wollten wir im Mai 2015 „nur mal gucken, was denn so ein eigenes kleines Schiff kosten würde“. Gesagt, getan… und eh wir uns versahen, haben wir uns beide bereits in das 3. besichtigte Schiff verliebt: die Rubicon. Eine Dehler Optima 92.

Da stand sie vor uns. So ganz anders, als wir das erste eigene Segelboot eigentlich im Kopf hatten. Überall sieht man Boote in weiß, oft auch in dunkelblau. Hier lachte uns ein kräftiges, strahlendes Rot entgegen. Naja. Warum nicht? Ist mal was anderes, dachten wir. Je mehr wir uns die Rubicon ansahen, umso besser gefiel sie uns. Sie war etwas älter als wir. Die 39 Jahre sah man dem Schätzchen allerdings wahrlich nicht an. 1. Hand. Vom Voreigner in all den Jahren sichtbar gehegt und gepflegt.

Da auch Toms Vater ähnlich segelverrückt wie wir beide ist und in der Vergangenheit des Öfteren Segeln war, holten wir Dietmar „mit ins Boot“ und auch er war hellauf begeistert und stimmte zu. Er war dabei.

Die Entscheidung stand also fest: Rubicon. Unser erstes eigenes Segelschiff. Endlich auf eigenem Kiel unterwegs.

Vom Zeitpunkt „nur mal gucken“ bis zum Eignerwechsel vergingen gerade einmal 6 Wochen. Wir hören jetzt noch die ungläubigen Fragen von Freunden und Verwandten: „Habt ihr euch das wirklich gut überlegt?“ „Chartert doch erstmal ein paar Jahre.“ „Schaut euch doch erstmal noch 20, 30 andere Schiff an, dann könnt ihr besser einschätzen was ihr wollt.“ Usw… Aber die Entscheidung stand. Es war ein Bauchgefühl. Quasi Liebe auf den ersten Blick. Die Rubicon sollte es werden. Und nichts anderes.

Und diese Entscheidung haben wir bis heute nicht bereut. Unser rotes Schätzchen entpuppte sich als äußerst robustes, zuverlässiges und recht flottes Schiff.

Uns klingen heute noch die Worte des Voreigners im Kopf: „Gebt der Rubicon bitte ein 2. Leben.“

—->  Das werden wir! Wir sind mitten drin…

Unser Segelblog erzählt vom Segeln auf dem Ijsselmeer, dem Wattenmeer und der Nordsee, Segeln in den Niederlanden und in Deutschland (und wer weiß – vielleicht bald auch darüber hinaus?). Wir werden euch in unserem Blog auf dem Laufenden halten, wie es mit uns und unserem Boot weiter geht und würden uns freuen, wenn ihr uns dabei begleitet, wie wir unser Segelrevier nach und nach ausweiten und neue Erfahrungen sammeln.

In diesem Blog findet ihr Erfahrungsberichte und Geschichten zu unseren Törns, Fotos, Videos, Pleiten, Pech und Pannen 😉 und vieles mehr, aber auch Tipps und Tricks rund um das für uns schönste Hobby der Welt: Segeln ⛵️

Begleitet uns zwei und die Rubicon auf unserem Segelblog bei unseren kleineren und größeren Abenteuern.

Viele Grüße

Janine Schaller & Tom Hoffschwelle

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4 Kommentare

  1. Erik sagt:

    Hallo Ihr Beiden !
    immer wieder schön euren Blog zu anzuklicken. Die Filmchen sind wirklich schön gemacht, zumal sie das Segelgebiet zeigen, welches wir erst im kommenden Jahr erobern wollen. Ich bin auch ein segelinfizierter Anfänger und das Bötchen liegt in der Nähe Lemmer im Tjeukemeer, gleich nebenan ;). Zum Üben optimal… vielleicht wage ich mich im Herbst unter Segeln auch mal aufs Ijsslemeer… (muss ich ja eh, da der Hafen zum Oktober gewechselt wird.
    Die Optima ist wirklich toll aus, offenbar gut gepflegt… weiter so.
    Wünsche Euch tolle Segeltörns, super Wetter und immer genügend Wasser unterm Kiel. Passt auf Euch auf.
    LG
    Erik

  2. jrubicon sagt:

    Hallo Segelyachtstenella,

    vielen Dank fürs Kompliment :-) Wir haben vor, unser Fahrgebiet immer weiter auszudehnen. Zunächst haben wir die niederländischen und deutschen Inseln sowie England im Visier. Danach wird es vielleicht weiter südlich gehen. Mal schauen was so alles noch passiert… Das Mittelmeer ist definitiv auch ein Traum von uns. Vielleicht begegnet man sich ja dort einmal :-)

    Wir glauben auch, dass wir ziemliches Glück mit unserem roten Schätzchen hatten. Liegt aber wohl auch daran, dass der Voreigner das Schiff die 39 Jahre über wirklich wie seinen Augapfel behandelt hat und es nun aufgrund seines fortgeschrittenen Alters verkaufen musste. Er hatte bei der Übergabe auch die ein oder andere Träne im Auge. Deshalb nehmen wir uns seinen Wunsch auch sehr zu Herzen, seiner Rubicon ein zweites Leben zu schenken.

    Eine Contest und eine Friendship hatten wir uns zuvor angesehen. Bei der Friendship bekamen wir aufgrund des Zustands einen mittelschweren Schreck und auch der Eigner war uns etwas suspekt. Die Contest machte da schon einen besseren Eindruck. Aber unser Herz hing sofort an der Rubicon. Da war nichts mehr zu machen ;-)

    Das mit der Schelle ist ja ein Zufall. Wie witzig! :-D Dann hoffen wir mal, dass die neuen Schellen bei unseren roten Schiffchen nun auch halten :-D

    Viele Grüße :-)

  3. Worterkennungsfehler: ersetze „Stempels“ durch „Stenella“

  4. Hallo Ihr Beiden , und danke für’s Following :-)

    Dass Ihr erst letztes Jahr „eingestiegen“ seid und mit der Anschaffung Eurer Rubikon sofort eine dermaßen sichere Hand bewiesen habt, dazu kann ich Euch nur herzlichst gratulieren!! Die Dehler 92 war, als ich ein Junge war, DAS Sehnsuchtsschiff Tausender Segler: wunderschöne Linien, schnell (mein Vater und ich würden regelmäßig von einer Optima auf den Ausgleicherregatten des Edersees versägt), stabil gebaut (was man von den späten Produkten der Werft nicht behaupten kann), geräumig UND gemütlich, sowie noch ohne Spedition gerade soeben auf der Straße transportabel. Die Qualität der 70er, die ich liebe :-)

    Die ersten paar Seiten Eures Blogs machen auch Lust auf mehr Meer, sogar im Norden. Ich hoffe allerdings, dass ich Euch auch Lust gemacht habe, irgendwann mal ins Mittelmeer zu verlegen, und wenn’s nur mal für eine Saison ist. Stempels und ihre Crewwürde sich freuen ;-)

    Übrigens: *lacht* …. Die gleiche Schelle haben wir aus dem gleichen Grund und in exakt gleichem Zustand ebenfalls vor drei Wochen getauscht! Witzig!
    Bordeauxrot grüßt aperolrot

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