Einkranen – Saisonstart 2017

Bevor wir von unserem Ostertörn 2017 berichten, hier erst noch einmal ein kleiner Rückblick zu unserem Einkranen und somit zum lang erwarteten Saisonstart.

Ende März war es also endlich soweit. Unser roter Bomber hatte wieder Wasser unterm Kiel. Saisonstart für die Rubicon. Endlich. Juhuuu.

 Los ging es für uns beide sonntags in Richtung Lemmer, um letzte Vorbereitungen zu treffen: Schraube, Opferanode und Heimathafenschriftzug anbringen, dem Achterstagspanner den finalen Anstrich verpassen, Getriebeöl auffüllen, innen saugen und putzen, … und dann hieß es am nächsten Tag endlich wieder ab ins kühle Nass! Die so lang ersehnte Saisonstart war zum Greifen nah. Wir waren ziemlich nervös: Wird alles klappen? Würde der Motor auch wirklich starten?

 

Einkranen
Einkranen

Während das Einkranen einwandfrei funktionierte, rutsche uns beim Starten des Motors dann jedoch gleich 2-Mal das Herz in die Hose. Zunächst startete dieser nämlich – ihr ahnt es bestimmt schon – nicht. Also Kaltstartknopf gedrückt und dann, endlich, hörten wir das altbekannte TöffTöffTöff. Aber irgendetwas war anders. Wir hatten die Geräusche nicht SO laut in Erinnerung. Das gerade wieder durch den geglückten Motorstart etwas nach oben gewanderte Herz machte eine 180-Grad-Kehrtwende und rutsche quasi in rasantem Achterbahntempo in Richtung Hafengrund. Was zur Hölle war das denn nun wieder???

Mit einem Blick achtern stellten wir mit Entsetzen fest: Der Motor zog kein Wasser. Kein Tropfen war zu sehen. Niente. Nada. Gar nix. Das durfte doch wieder nicht wahr sein! Also schnell den Motor wieder aus und los auf Fehlersuche gehen. Letztendlich stellte sich heraus, dass (glücklicherweise) lediglich das Seeventil geschlossen war. Tom hatte im Eifer des Gefechts in die falsche Richtung gedreht. Puuhhh. Nochmal Glück gehabt :) Erleichtert hieß es daher dann ablegen, los zum Liegeplatz und auf den Schrecken erstmal in die Stadt ein Käffchen trinken.

Kaffeepause Lemmer
Kaffeepause in Lemmer vor der Schleuse

Danach ging es bei frühlingshaften Temperaturen ran ans Werk: Handläufe abschrauben, abschleifen, mit Holzpflege behandeln und mit neuer Dichtung wieder anbringen.


Und wo wir schonmal dabei waren, bauten wir auch noch das Oberlicht ab – und bekamen einen – vorsichtig ausgedrückt – leichten Schreck, was darunter so zum Vorschein kam. Wir dachten bis dato eigentlich, wir hätten ein Schiff, und keine schwimmende Kleingartenanlage. Das uns vorwitzig entgegenblickende Grün ließ uns daran jedoch kurz zweifeln… Also erstmal alles reinigen, schrubben, säubern und erneuern und ebenfalls mit komplett neuer Dichtung wieder anbringen.
Parallel die zuhause mit grüner Seife und einer weichen Bürste gereinigte Sprayhood (die Reinigung hat erstaunlich gut geklappt) neu imprägnieren. Und dann ging auch bereits die Sonne unter. Viel zu früh. Wir hätten gern noch das Deck vor der Abfahrt gereinigt. Aber so ist das halt mit den Plänen… Kurzerhand wurde also die Decksreinigung auf den April verschoben. Genauer gesagt auf den Beginn unseres 16-Tage-Ostertörns, von dem wir natürlich hier auch wieder berichten werden :-)

Ein Video und weitere kleine Filme findet ihr auf unserem Youtube-Kanal.

Bis dahin liebe Grüße

Janine & Tom

endlich geschafft
läuft ;-)

 

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